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Lyrics |
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Tales
of Glory & Tragedy
Abschied
Sacht, mein Freund, schließ Deine Lippen atme ruhig und bleibe still, weil das Blut aus Deinen Wunden sonst zu reichlich fließen will; sei getrost, dem braven Rosse, das Dich trug, gelang die Flucht und der Feind wird Dich nicht finden gleich, wie lange er auch sucht.
Deine Hand sucht nach dem Schwerte, es liegt direkt neben Dir. Halt es fest, Du bist sein Meister und ein Meister warst Du mir. Vieles hast Du mich gelehret obgleich wir noch jung an Jahr’n, stets warst Du an meiner Seite viel konnt ich durch Dich erfahr’n.
Hör nicht auf des Kampfes Toben, das um uns herum noch hallt. Achte nicht auf meine Tränen Deine Hand wird furchtbar kalt. Deine Augen sprechen zu mir jedes Wort kann ich verstehn, ja, ich weiß, Du willst nun ruhen, es wird Zeit für Dich, zu gehn...
Brüder waren wir im Geiste; werden wir für immer sein. Auf Dich warten nun die Götter: Tritt voll Stolz bei ihnen ein!
If I could only
If I could only understand the speech of bird and tree! How many secrets they would tell and share them all with me! And ev’ry bush and ev’ry rock I’d see with different eyes; I’d understand the river’s whisp’ring and the raven’s cries ...and the raven’s cries.
Deep in the forest I’d build a house of wood, of straw and stone and the good folk would be with me, I’d never be alone. I’d listen to the melodies of all their songs of old and winds and leaves would tell me ev’ry legend ever told ...ev’ry legend ever told.
Peace, little dreamer, take a rest, too much it is you want! ’Cause bush and beast speak in a tongue you no more understand. Once man has spoken with the woods a long, long time ago, but all this wisdom now is gone and buried in the snow.
But if you want to learn again and make a whole new start, then listen to the whisp’ring wind and listen with your heart...
...and listen with your heart...
Sørg Aldri
Sørg aldri du min pike Slå sorgen av ditt sind Thi du skal gleden finde den gang du bliver min Som rosen er du rød For dig så vil jeg dø Mitt unge liv jeg lovade For dig min kjæreste
Du behøver ei å tenke Jeg bliver deg utro Nei, før skal liver springe I tusen strykker gå Min mun skal stille stå Mitt øye lukkes til Mitt hjarta det skal brista Før jeg deg skiva vil
Die Ballade von einem blinden Grubenpferd
So schwarz weint keine Nacht am schwarzen
Gitter, wie in dem schwarzen Schacht das blinde
Pferd. Ihm ist, als ob die Wiese, die es bitter in jedem Heuhalm schmeckt, nie wiederkehrt.
Es wittert durch das schwarze Fleisch der
Steine den Tod, und sieht ihn mit den toten Augen
an, und ist mit ihm die ganze Nacht alleine und geht nur widerwillig ins Gespann.
Der Knabe, der es durch die Gänge treibt, will es mit Brot und Zucker glücklich
machen. Es kann nicht mehr wie andre Pferde lachen; in seinen Augen ist die schwarze Nacht und
bleibt.
Nur manchmal, wenn vermengt mit Harz und
Laub waldfrisches Holz dort unten landet, reißt es, vom Wahnsinn jäh umbrandet, den Schädel hoch und stampft den Knaben in
den Staub.
Im Berg, die schwarze Wetternacht, schlägt Funken aus den Hufen, und ehe noch die Notsignale rufen, hat sich das blinde Pferd verhundertfacht.
Und stolpert durch das schwarze Labyrinth und stürzt im Fliehn die tiefe Felsentreppe herab und wiehert durch die grüne Steppe, auf der die toten Pferde mächtig sind...
Mighty Friends
Have you seen the riders on their horses, as they were riding through the night? Their bright eyes were shining so mighty, though they still were tired from the fight. Where do they come from? Where do they go? They are so different from you, you’ll never know... Their hearts are of fire, their souls are so true, they are men of honour, not false ones like you!
Did you hear the distant thunder raging and the ravens croaking in the fields? Did you see the proud eyes of those
swordsmen? Did you see the signs on their big shields? They came from somewhere out from the dark, like a bright fire out from a small spark... If you haven’t seen them or if you think they’re bad, if you think they’re dangerous then you must be mad!
Then rot in your own world! Then you’ll never see the proud swordsmen riding, riding with me! Pray to your weak god, hate and ignorance; Yes, you will die lonely, but I will die in the arms of my friends...
Die Drei
Drei Reiter nach verlor’ner Schlacht, wie reiten sie so sacht, so sacht, aus tiefen Wunden quillt das Blut, es spürt das Ross die warme Flut. Vom Sattel läuft das Blut, vom Zaum und spült hinunter Staub und Schaum; die Rosse schreiten sanft und weich, sonst flöss das Blut zu rasch, zu reich.
Die Reiter reiten dicht gesellt und Einer sich am Andern hält. Sie seh’n sich traurig ins Gesicht und Einer um den Andern spricht: "Mir blüht daheim die schönste Maid, drum tut mein früher Tod mir leid." "Hab Hof und Heim und dichten Wald und sterben muss ich hier so bald." "Hab nur den Blick in dieser Welt, sonst nichts, doch schwer mir’s sterben fällt..."
Und lauernd auf dem Todesritt ziehn durch die Luft drei Geier mit, die teilen kreischend unter sich: "Den speisest Du, den Du, den
ich!"...
Soeldnerlied
Unter den Toren, im Schatten der Stadt, schläft man gut, wenn man sonst keine
Schlafstelle hat. Keiner, der fragt nach woher und wohin, und so kalt ist die Nacht für die Söldner... He, ho, ein Feuerlein brennt, kalt ist die Nacht für die Söldner... Silberne Löffel und Ketten im Sack legst Du besser beim Schlafen Dir unters
Genack. Zeig nichts und sag nichts, die Messer sind
stumm, und so kalt ist die Nacht für die Söldner... He, ho, ein Feuerlein brennt,... Greif nach der Flasche, doch trink nicht
zuviel, Deine Würfel sind gut, aber falsch ist das
Spiel! Spuck in die Asche und schau lieber zu, denn so kalt ist die Nacht für die
Söldner... He, ho, ein Feuerlein brennt,... Rückt Dir die freundliche Schwester zu nah, das ist nur für die Wärme, mal hier und mal
da. Keiner im Dunkeln verrät sein Gesicht, und so kalt ist die Nacht für die Söldner... He, ho, ein Feuerlein brennt,... Geh mit der Nacht, eh der Frühnebel steigt, nur das Feuer ist stumm und das Steinpflaster schweigt. Schau nicht zurück und vergiss, was Du
sahst, denn die Sonne, die bringt bald die
Söldner... He, ho, ein Feuerlein brennt, kalt ist die Nacht für die Söldner... He, ho, das Feuer ist aus, bald schon, da kommen die Söldner...
The forest of souls
Between coloured trees she did wander alone and felt the cold rain from above. Again it was autumn, again she was sad and dreamed about shelter and love. She heard the crows croaking, listened to
their cries, the lovely sweet melancholy. She smiled at the cold breeze that played in
her hair and so she passed by silently ...silently...
As if she had followed a voice in her soul, she entered the heart of the wood. She rose her face slowly and looked at the
might, that surrounded the clearing where she
stood. She opened her mouth, but no word would come
out; her words were the tears in her eye. Beholding such beauty, how worthless she
felt, oh, even too worthless to cry ..oh, to cry... And just like a vision, a small ray of light in front of her face did appear. Then she heard the footsteps, and through
tear-filled eyes she saw a young man coming near. The crows croaked above him, the sweet drops
of rain like jewels lay in his dark hair that blew in the wind, that stroke his white
cheek and his noble face pale and fair ...pale and fair...
"I greet thee, fair maiden.", he
said, and she knew that she had heard his voice before. The road to the clearing, the heart of the
wood, his warm voice had shown her the door. It had been the calling deep inside her soul and her soulmate was now by her side. "My true love", he said, "let
this wood be thy home." ...and there she did stay as his bride ...as his bride...
Der Fels im Moor
Dort, wo die Nebel nie verweh’n, wo nie das Licht sich zeigt, dort steht seit ewig langer Zeit ein Fels im Moor und schweigt. Die Unken singen dort ihr Lied in jeder neuen Nacht, als wüssten sie, was einst hier war und was dies Unheil bracht.
Es lebte einst vor vielen Jahr’n ein wunderschönes Kind, ein Bauernmädchen, jung und zart und frisch wie Morgenwind. Die liebte einen Königssohn, dem war sie angetan. Sie trafen sich des nachts im Wald, dass sie beisammen war’n.
Er koste sie, er sprach zu ihr manch Wort wie Honig süß. Sie glaubte ihm und war ganz sein, bis er sie dann verstieß. Sie weint’ so sehr, es war im gleich, sie bat ihn: "Bitte, bleib!" und wusst nichts von der bitt’ren Saat, die wuchs in ihrem Leib.
Und als das Kleid zu eng ihr ward, da kam die Sache raus. Der Vater schlug sie grün und blau und trieb sie aus dem Haus. Und als sie dann ihr Kind gebar im dunklen Moor, allein, da war sie voller Angst und Schmerz und wusst’ nicht aus noch ein.
"Geliebtes Kind, in dieser Welt sind wir nun ganz allein, doch vor der andern Hohn und Spott bewahret sollst Du sein." Sie zog die Nadel aus ihrem Haar, stach sie dem Kind ins Herz. Dem Wahnsinn nahe, tränenblind, nie fühlt’ sie solchen Schmerz.
Sie nahm das Kind auf ihren Arm und sank ins Moor hinab. Sie floh vor der Verachtung fort und fand ein stilles Grab. Am Felsen, wo die Unke singt, verließ sie diese Welt. Seitdem wird dieser Platz nie mehr von Sonnenlicht erhellt.
As the rain keeps falling
As the rain keeps falling, I listen to the voices of the wind As I lay down my sword and I saddle my horse; As the rain keeps falling, I’m riding through the mountains, through
the woods and I stop and I stare at the beauty around. When I see the eagle fly above my head and the clouds in the sky, then I think about the times that once have
been as I hear the owl’s cry... As the rain keeps falling, my eyes are filled with tears, so cruel, so
cold Tears that fall for a time that’s forgotten and gone; As the rain keeps falling, the tears turn red as blood and burn my
sight Well, but nobody cares and so they fall to the ground. When I see the eagle fly above my head...
As the rain keeps falling, the eagle’s call is shrilling from the
distance through the forests and hills, through the caves and the lakes; As the rain keeps falling, it tells the lost legends of a lost time, of which nothing is left, only sadness and tears. Where are all the legends, where are all the
songs of the woods and the hills? Where are all the wonders that we used to
see?
Washed away in the rain...
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Hear
the Voice
Boten Asgards
Heil sei Euch, dunkle Gesellen, schwarzgefiedert,
schattengleich, die Ihr diese Welt durchsegelt, jedes Meer
und jedes Reich.
Alles, was Ihr seht und höret, was
Euch flüstern Baum und Stein, was Euch Wind und Welle singen,
schließt in Euer Herz Ihr ein.
Kraftvoll schlagen Eure Schwingen, scharf
ist Euer Augenpaar, voller Ehrfurcht jeder Krieger, der
Euch je am Himmel sah. Denn Ihr steht in Wotans Diensten,
die Ihr hoch am Himmel kreist, Seid ihm Ohr und Seid ihm Auge,
wenn Ihr unsre Welt durchreist.
Flieg Gedanke, flieg Erinn´rung,
kündet ihm von Midgards Los. sagt ihm, seine Kinder warten,
seine Schar ist nicht mehr groß. Doch noch lodert seine
Flamme in die kalte Nacht hinaus:
Heil den Hohen, heil den Asen ! Heil
sei Asgard, ihrem Haus !
Last words
This is my final hour, my
final words to say:
Don´t you cry any tears for me and don´t beg me to stay. The arms of death are opened, I shall
no longer wait, I´m entering the holy halls where there is no more hate.
The voice of death is calling, refuseless I will go; I´ll
see the world behind the stars that
only I will know. Leaving you here is bitter seing you cry is hard, but
there is nothing I can do, it is my turn to part.
I´ll walk on the black stormclouds, I´ll see the holy gate, I always
knew how it will be, it´s always been my fate. I lived a life full of pride and
a new life now shall begin: Valhalla´s
gates are opened wide and proudly I walk in.
Das Lied ( words by Stefan George)
Es fuhr ein Knecht hinaus zum Wald, sein
Bart war noch nicht flück. Er lief sich irr im Wunderwald
und kam nicht mehr zurück
Das ganze Dorf zog nach ihm aus, vom
Früh- bis Abendrot, doch fand man nirgends seine Spur,
da gab man ihn für tot.
So flossen sieben Jahr dahin, doch eines
Tages stand auf Einmal wieder er vorm Dorf und ging zum
Brunnenrand.
Man fragt´ ihn, wer er sei und
sah ihm fremd ins Angesicht; der Vater starb, die Mutter starb,
ein And´rer kannt´ ihn nicht.
“ Vor Tagen hab ich mich verirrt, ich
war im Wunderwald. Dort kam ich recht zu einem Fest, doch
heim trieb man mich bald.
Die Leute tragen güldnes Haar und
eine Haut wie Schnee; so heißen sie dort Sonn und Mond,
so Berg und Tal und See.”
Da lachten all: “ In dieser Früh
ist er nicht Weines voll ! ” Sie gaben ihm das Vieh zur Hut
und sagten, er sei toll. So trieb er täglich in das Feld
und saß auf einem Stein; und sang bis in die tiefste Nacht
und Niemand sorgte sein.
Nur Kinder lauschten seinem Lied und
saßen oft zur Seit. Sie sangen´s, als er längst
schon tot, bis in die spät´ste Zeit.
Warrior and Man
Still I hear the old song, it is sung by the birds and the leaves in the trees.
It is sung by the wind, by the thunder and rain, by the waves in the seas.
It is sung by the merfolk, by gnomes and by dwarves,
in the rivers and mountains so deep;
it is sung by the fairies that dance in the
woods, it is sung where the unicorns sleep.
When the world was still young and the weak race of man still had hearts
true and proud, Man did fight side by side with the folk of the woods as an invincible
crowd. As a frightening army they rode through the
mist, with their weapon and shield by their side;
and the warrior´s song all the swordsmen
did sing as the black army rode in the night.
But the race of man´s weak and it started to fight only for money and
fame; While the folk of the woods fought for justice and truth, not for man´s
greed and shame. Thus the elves turned their back on man´s
insanity and the old friendship came to an end;
and the warrior´s song was forgotten
by man, who to gold and injustice did bend.
But I still hear the song which is sung by the birds and the leaves in the trees,
which is sung by the merfolk, by gnomes and by fairies in the mountains and seas.
And as long as my heart beats this song will be there,
for I know that the warriors still ride.
Yes, the race of man´s weak, but a
few still remember the old words of honour and pride.
Sohn der Morgenröte
Es entstieg der Morgenröte einst
ein Krieger, stolz und schön. Sonn und Mond erblassten
beide, als dies Wesen sie geseh´n. Wenn er durch die
Wälder rannte, glich er einem jungen Reh, seine Augen
gleich dem Himmel, seine Haut weiß wie der Schnee,
schwarz sein Haar, wie Rabenfedern, wie der Grund der ew´gen
See.
Still war unser Land, und friedlich,
Krieg nichts als ein böses Wort, doch es kamen and´re
Zeiten und mit ihnen Raub und Mord. Als man unsre Krieger
sandte, zog er lächelnd in die Schlacht, um die Seinen
zu beschützen, die man in Gefahr gebracht, zog er,
einer unter vielen, mit der Heerschar in die Nacht
Viele Wochen sind vergangen, als die
Schar nach Hause kehrt. Viele Leben sind erloschen und nur
wenige unversehrt. Doch die Königin schaut flehend
jedem Krieger ins Gesicht, sucht und sucht in jeder Reihe,
doch den Einen find´t sie nicht und sie sucht, bis vor
Erschöpfung weinend sie zusammenbricht.
Heute Nacht klingen im Walde Lieder zu
der Toten Ehr´, doch der Sohn der Morgenröte
kehrt nach Hause nimmermehr. Leb´ denn wohl, edelster
Krieger, weh´ Dein Haar in ruhigerem Wind, denn hier
ist ein Sturm am Toben, in dem wir nur Blätter sind;
mög´ Dein edler Geist uns leiten, bis das Blut des
Feindes rinnt...
Heldentod
Das schwere Boot lag still am Ufer, mit
Waffen und Fellen behängt. Von Wellen ganz sachte gehoben,
von Wellen ganz sachte gesenkt. Ganz nah noch bis weit in die
Ferne, auf jedem Baum und jedem Stein, dort saßen
die Raben und Krähen in Scharen und grüßten
ihn mit Krächzen und Schreien.
Die Wölfe trabten das Ufer entlang
und heulten die ganze Nacht. So kamen sie alle zusammen,
so haben sie seiner gedacht. Sie dachten dem Blut und dem Kampfe,
der Kraft und der Ehre, dem Mut, sie dachten seiner Augen voll
Feuer und voll der jugendlichen Glut.
Er hörte die Lügen des Kreuzes
wohl, doch nie hat er ihnen geglaubt. In Treue stand er
nur zu Wotan allein, vor ihm nur senkte er sein Haupt;
denn er war ein Diener der Asen und für sie zu kämpfen
bereit, er trug Donar´s Hammer voll Würde und Stolz,
wie schon seine Vorfahr´n vor langer Zeit...
Die letzte Schlacht war für ihn geschlagen,
man bettete ihn auf sein Boot, die Streitaxt noch fest in den
Händen und edel noch bis in den Tod. Die Wölfe
zerbissen die Taue, in Flammen trieb er auf das Meer und
der letzte Erbe der Raben betrat Walhalla´s Heldenheer.
Denn er war ein Diener der Asen und für
sie zu kämpfen bereit, er trug Donar´s Hammer voll
Würde und Stolz, wie schon seine Vorfahr´n vor langer
Zeit...
Die Gärten der Feen
Im Dämmerlicht des Waldes, dort
liegt ein verborgener Pfad. Er liegt dort versteckt unter Efeu,
kein Mensch ihn seit langem betrat. Er liegt zwischen Büschen
und Gräsern, seit ewig langer Zeit, doch er führt
zu den Gärten der Feen und all ihrer Herrlichkeit.
Wer jemals den Fuß auf ihn setzte,
den führte der Pfad in das Glück, und die, die das
Ziel dann erreichten,
die wollten nie wieder zurück. Er
führte so manchen Wanderer, dem das Herz von Sorgen so
schwer, zu den leuchtenden Gärten der Feen und seine
Sorgen, die waren nicht mehr.
Auch jene, die flohn vor Dämonen
und sich verirrten im Wald, die fanden in schillernden Gärten
einen sicheren Aufenthalt. Ob Männer, ob Frauen, ob
Kinder, alt oder jung, arm oder reich, in den freundlichen
Gärten der Feen, dort wurden sie alle gleich.
Im Dämmerlicht des Waldes, dort
liegt ein verborgener Pfad; und wer ihn heute noch findet,
hat den alten Glauben bewahrt. Der blickt dort mit leuchtenden
Augen in der Königin silbernes Licht; in den heiligen
Gärten der Hohen, dort existiert Traurigkeit nicht.
The Lady of the Wood
There was a maiden, young and sweet, Whose parents left her all alone; being one year old, she was laid down on a bed of cold, grey stone. How she survived nobody knew for
the wood was so dark and cold, but
growing up she learned the truth and
got a heart, as pure as gold.
And every time she ran through the meadows and everytime she sang a song, there was this silvery light all around her everywhere she came along.
She did not fear the howling wolves, she did not fear the blackest night, they were the family she´d lost so she grew up in nature´s might. The only thing that frightened her was when she heard the hunter´s shot, and every time this cruel man came there was a rain of tears and blood.
And every time she cried for the fallen and everytime he killed a deer, oh, how she cried her hot, bitter tears, everytime this man was near.
So she did love and she did hate and grew a woman, wise and old; she lived life in a wonderland with so much magic to behold. She
knew the wood, she knew the wolves, she
knew the deers, they all were one, they
played with owls and unicorns, but
then one day the girl was gone.
And then it rained as if heaven was crying for the wood´s lady now was dead; so the beasts carried her to her meadows and in full bloom was her last bed.
Ungehorsam
“ Sag mir, warum weint ein Dämon,
solch ein stolzer Dämon, solch ein Wesen wie Du? Ist
es, ist es Angst vor der Einsamkeit, ist es Angst vor der Bosheit,
läßt es Dir keine Ruh? “ Und er öffnete die
Augen und er sah sie fragend an durch das Glitzern seiner Tränen
im Gesicht, denn er sah das junge Mädchen, das zu töten
man ihm befahl, aber töten konnte er die Schönheit
nicht.
“ Ich bin ohne Herz, ohne Seele, bin
ein Spielzeug des Meisters, der den Mord mir befahl, trotzdem
spüre ich mich erbeben, nähme ich Dir dein Leben,
würde meins mir zur Qual...”
Und sie nahm die bleichen Hände: “Edler
Fürst der Finsternis, laß uns fliehen vor dem Meister,
der Dich führt.” Ihre Augen waren voll Liebe, ihre Wangen
glühten heiß, ihre Stimme hatte seinen Geist berührt.
Aber der dunkle Meister war wachsam,
schickte geifernde Bestien zu verschlingen die Zwei. Schließlich
wurden beide gefunden und sie bissen ihnen Wunden; es schien
alles vorbei...
Da erhob der schwarze Engel sich, stellte
sich der Bestienschar, und sie wichen voller Angst vor der Gestalt.
Seine schwarzen Augen bebten und sein Haar flatterte wild, um
ihn wurde alles dunkel, wurd es kalt.
Denn er forderte den Meister und der Meister
kam herbei, und sie kämpften in der Tiefe um ihr Leben;
ganz alleine stand sie da, weinte bitter, weinte heiß,
und die Erde unter ihr ein einzig Beben.
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Schließlich floß es Blut aus
der Erde und die Klinge des Dämons bracht´ dem
Meister den Tod. Ihr Liebster erhob sich über dem Abgrund
als der höchste der Fürsten, und sein Schwert war
blutrot.
Und sie nahm die bleichen Hände: “Fürst
des Dunkel, ich bin Dein. Ohne Dich kann ich und will ich nicht
bestehn.” Und er nahm die Schönheit mit sich in das bleiche
Licht der Nacht; niemals wurden beide je wieder gesehn.
Invictus ( words by William Ernest Henley)
Out of the night that covers me, black as the pit from pole to pole, I thank whatever gods may be for
my unconquerable soul.
In the fell clutch of circumstance I have not winced nor cried aloud. Under the bludgeonings of chance my head is bloody, but unbow´d.
Beyond this place of wrath and tears looms but the horror of the shade, and yet the menace of the years finds and shall find me unafraid.
It matters not how strait the gate, how charged with punishment the scroll: I am the master of my fate, I am
the captain of my soul... |
The forgotten belief
Die
zwei Raben Ich ging
über´s Heidemoor allein, da hört´ ich
zwei Raben kreischen und schrein der Eine rief dem Andern zu:
" Wo machen wir Mittag, ich und Du? " "
Im Walde drüben liegt unbewacht ein erschlagener Krieger
seit heute Nacht, und niemand sah ihn im Waldesgrund, Als
sein Lieb, sein Falke und sein Hund. Sein Hund auf neuer
Fährte geht, der Falk´ nach neuer Beute späht,
die Liebste ist mit ihrem Buhlen fort; wir können speisen
in Ruhe dort. Du setzt auf seinen Nacken Dich, seine
blauen Augen sind für mich, und eine Strähne aus seinem
Haar soll wärmen das Nest uns nächstes Jahr.
Manch Einer wird sprechen: Ich hatt´ ihn lieb!, doch niemand
wird wissen, wo er blieb und hingehn über sein bleich Gebein
wird Wind und Regen und Sonnenschein..."
Longing for
home It is time
for me to leave, hand me my wooden bow; I´m crying
bitter tears, so I´m better leaving now, because I
live in a wrong world and I must find my way, I need the
smell of fires and horses; nothing here can make me stay.
My home is far in the distance, far on the other side.
My friends are hunters and warriors, with them I want to ride.
I just can´t stand the world around me because it´s
not a part of me; the endless woods and snowy mountains,
there I feel warm and I feel free. So don´t try to
keep me cause my soul will travel on until it reachs what
my body can´t reach: the silver land behind the sun.
And there I´ll join the hunters´ ride and there
my heart will always be; don´t try to keep me in your
world cause your world´s not a part of me. It
is time for me to leave, hand me my wooden bow; I´m
crying bitter tears, so I´m better leaving now...
Nächtlicher
Tanz Von hauchzartem
Weiß war durchdrungen die Nacht, der Nebel zog still durch
die Wälder, es leuchteten Sterne vom Himmel mit Macht
und schauten auf schweigende Felder. Es war gar, als schliefen
Blume und Baum, Nichts war da zu hören und sehen, allein
auf der Lichtung des Waldes im Traum, dort schwebten im Tanze
die Feen. Wie Eins mit dem Nebel, wie Eins mit dem Wind,
so tanzten sie dort ihren Reigen; die Töchter des Waldes,
ein jede sein Kind, sie lachten herab von den Zweigen. Ein
Käuzchen schrie leise, ein Wolf heulte auf als Musik den
Hohen zum Tanze; wie anmutig war ihrer Königin Lauf
und wie strahlte ihr silberner Glanze. So war sie, so ist
sie und so wird sie sein, weit bis in alle Ewigkeiten: Die
Höchste der Hohen, ein strahlender Schein, bis an das Ende
aller Zeiten... Von hauchzartem Weiß war durchdrungen
die Nacht...
Ruins Quiet ruins, covered with snow,
they keep the legends from ages long ago; the stones are silent,
but yet they talk, their words are full of magic, so if you
walk alone do not be frightened and have no fear, there´s
nothing there to hurt you, nobody´s near; and if there
are whisp´rings out of the snow then you are told
a holy secret only you must know... Quiet ruins, covered
with green, how long have they been standing, what have they
seen? They´re old and rotten, but full of might,
who would not be craving for knowing who lived inside the walls,
when they were standing, strong, young and high? Perhaps
kings and queens were born here, or here they did die... Nobody
knows it, only the grey wall; it is the one and only witness
who knows it all. Quiet ruins, let them dream and
let them stand there in the sunlight´s golden stream;
their days are over, so let them rest and dream forgotten
dreams in the grey shadows that they cast when summer´s
sun is shining; and when it´s grey then let the old
songs of the kings wash all your tears away, and keep your holy
secret, let noone know, and think about it when you see
the ruins in the snow...
Im Saal voller
Licht Zu einsamen,
kalten, zerfallnen Gemäuern, dort zieht es sie hin jede
Nacht, und ob es auch regnet, und ob es auch schneit, sie
folgt einer leitenden Macht. Ihr bluten die Füße,
zerrissen von Dornen, der Pfad durch die Wälder ist schmal;
sie läuft und sie blutet aus brennenden Wunden und jeder
Schritt wird ihr zur Qual.. Sie weiß nicht, wohin
ihre Füße sie tragen, denn sie laufen ganz von allein
und führen sie zu den zerfallnen Gemäuern; ganz vorsichtig
tritt sie dort ein. Der Korridor schweigt, alles ist still und
leise, ihr Atem der einzige Laut; die Fackeln beginnen,
von alleine zu brennen, sie grüßen die traurige Braut.
Verhallt ist das Echo der zierlichen Füße und
endlich erreicht sie ihr Ziel; ihr brennen die Augen von glutheißen
Tränen; so steht sie da und weint ganz still...
Im Hauptsaal der Festung, dort liegt ihr Geliebter und träumt
in der ewigen Nacht. Ein Abbild der Schönheit, beschienen
von Kerzen, still hält sie über ihn Wacht. Und
nimmt ihr der Tod auch den Körper des Liebsten, die Liebe,
die nimmt er ihr nicht; so führt sie des Nächtens
ihr Herz zu der Festung, zum Liebsten im Saal voller Licht.
The forgotten
belief When the
winter snow covers the forests and when ice covers every lake,
when the whole world seems like it is sleeping, that is when
the forgotten awake. They are all the old and the wise creatures
you believed in a long time ago, but the world has lost all
its believing and they all disappeared in the snow.
Show me the place where their fires still burn high in the nocturnal
sky, show me the place where their magic still lives and
where their eagles still fly... Bow your head, feel the
shame deep inside you, you deny your roots and your pure heart.
You deny the great kingdom of nature and your soul will forever
be scarred. The forgotten once have been your brothers,
but your minds have been poisoned with lies. Maybe one day you
will be forgiven because heathen belief never dies.
Where a true heart lives, a true eye can see ancient worlds
of heathen might; where a true eye sees, a true man will live
and he will know how to fight... |
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